Jürgen Albrecht

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Ausstellungen
Einzelausstellung2018Neue ArbeitenRaum 71, FleetinselHamburg
Gruppenausstellung2014SCHEINWERFERKunstmuseum Celle mit Sammlung Robert SimonCelle
Gruppenausstellung2012ARCHITEKTONIKANationalgalerie im Hamburger BahnhofBerlin
Gruppenausstellung2011Weiß und andere FarbenHamburger KunsthalleHamburg
Einzelausstellung1988Jürgen AlbrechtLaure Genillard GalleryLondon


Bibliograpie
Monographisch2009Verlag für moderne Kunst NürnbergEine Höhle für Platon - Kunstprojekt Villa Ingenohl978-3-941185-91-3Nürnberg Bonn Montag Stiftung Bildende Kunst


2019
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Arbeitsorte / Ateliers

Hamburg, Deutschland

2019
2003
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Ausstellungen

Nürnberg, Deutschland
Neues Museum Nürnberg, Lichtskulptur „Instrument Nr.1"
LINK

2003
1993 - 1994
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Förderungen und Stipendien

Hamburg, Deutschland
Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn

1993 - 1994
1979 - 1985
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Ausbildung

Hamburg, Deutschland
Hochschule für Bildende Künste Hamburg

1979 - 1985
1979
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Ausbildung

München, Deutschland
Akademie der Bildenden Künste, München

1979
1979 - 1988
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Ausbildung

Hamburg, Deutschland
Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an der Universität Hamburg

1979 - 1988
- 1954
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Geboren

Hamburg, Deutschland

- 1954

Die Werke Jürgen Albrechts sind abstrakte Kompositionen, deren Nuancen von undurchdringlichem Schwarz bis zu strahlendem Weiß reichen. Sie sind weder Bild noch Objekt, sondern dreidimensionale Wirkungsfelder. Ihr Ausgangspunkt ist das scheinbar architektonische Modell in welchem sie verortet sind. Durch Lichtprojektionen, Überblendungen und Verschattungen scheinen räumliche Zusammenhänge auf, die wie Bühnenräume vielleicht nur eine Illusion sind. Innen und Außen gehen ineinander über, offene und geschlossene Flächen werden gegeneinander verschoben. Ein Dialog. Tages- und Kunstlicht wechseln ihre Funktionen in der Anmutung von räumlichen Zusammenhängen, wie auch ihre Schatten. In der ästhetischen Herausforderung von Wahrnehmungsgewohnheiten entstehen verschachtelte Interieurs. Es sind visuelle Labyrinthe, in welchen sich die Doppelnatur des Lichtes als materielles und immaterielles Phänomen spiegelt. Licht und Schatten. Bewegung und Innehalten. 

Mein Blick fällt in weitläufige Räume, gesehen gerade handhoch und empfunden doch begehbar. In meiner Vorstellung passt sich mein Körper deren Proportionen an und beginnt in ihnen zu wandern. Ganz bei mir durchschreite ich neue Orte und vergesse das mich umgebende Stimmengewirr des Ausstellungsraumes. Ich bin in einer Ausstellung von Jürgen Albrecht. Seine Skulpturen zeigen uns nichts, sondern erschaffen Freiräume und lassen uns selbst zu Autoren des Gesehenen werden. Nicht ausgeklügelte Technik, noch spezielle Effekte sind hier vonnöten, einfache Kuben aus Pappe, Holz und etwas weiße Farbe, sowie der Einsatz von Licht, ob künstlich, dem Tage entnommen oder projiziert, beflügeln den Geist und seine Stimmungen. Wir werden in unsere eigene Welt entführt, derer wir vorher vielleicht nie so bewusst geworden sind. Nur je eine Person kann jeweils in die Einblicke der Skulpturen schauen, sieht ihr eigenes Bild, bis sie weiterzieht, um dem nächsten Betrachter Raum zu schaffen. Doch der Ort geht nicht verloren, gehe ein zweites Mal dorthin oder so oft du möchtest, er wird auf dich warten und sich verändern, so wie du dich verändert hast. Isabelle Mars

https://www.juergenalbrecht.com/kopie-texte (05. 05. 2019)

 

Besondere MerkmaleExperimenteller Film
Light Projection
Weitere
ohne Titel photo ohne Titel 2012 Jürgen Albrecht 
Universalis photo Universalis 2013 Jürgen Albrecht