Light in Fine Arts | LIFA

Das Projekt LIFAresearch  wird derzeit redigiert. Das Archiv ist angelegt als eine netzbasierte Datenbank mit dem inhaltlichen Schwerpunkt auf Licht in der Bildenden Kunst. Bereitgestellt wird eine Archivstruktur, die eine Vielzahl qualitativer und quantitativer Auswertungen aktueller und historischer Positionen der internationalen Lichtkunst ermöglicht. Die im Archivsystem erfassten und gespeicherten Ressourcen sind im Rahmen der urheberrechtlichen Bestimmungen ausschließlich für nicht kommerzielle, private und/oder wissenschaftliche Nutzung verfügbar. Das Bildmaterial  kann nur über eine kostenlose Registrierung eingesehen werden. Die Autor*innenschaft und ggf. vorherige Veröffentlichungsquellen werden beim Abruf von Bild- und Textressourcen angezeigt. 


LIFA (Light In Fine Arts) 
Forschungsnetzwerk für Licht in der Bildenden Kunst
hier: Die Kolloquien

LIFA versteht sich als ein Projekt unter kooperierenden Institutionen und HochschullehrerInnen, die das Konzept einer Infrastruktur zur Lichtforschung entwickeln und umsetzen wollen. Lichtkünstlerische Positionen sollen nach wissenschaftlichen Standards erfasst, international vergleichbar und in der Datenbank LIFAresearch sichtbar gemacht werden. Sowohl die Relevanz von Licht im Œuvre von zeitgenössischen KünstlerInnen wie auch wichtige Arbeiten der lichtkünstlerischen Pioniere des letzten Jahrhunderts sollen durch dieses Forschungsprojekt erfasst, vermittelt und in thematischen Zusammenhängen bewertet werden. Allen Kooperationspartnern soll die Datenbank für Lehre, Forschung und Recherche zur Verfügung stehen. Ein Prototyp der nichtkommerziellen Plattform wurde auf dem LIFA Kolloquium III im November 2015 am Experimental Media Lab –xm:lab der Hochschule der Bildenden Künste Saar vorgestellt. Zur Weiterentwicklung des Projekts veranstaltet das Forschungsnetzwerk regelmäßig Kolloquien – bislang fünf, das sechste ist in Planung.

LIFA Kolloquium V
FH Dortmund/University of Applied Sciences and Arts
Konzept: Margareta Hesse und Pamela C. Scorzin
12. / 13. Januar 2017

Das LIFA Kolloquium V als hochschulöffentliche Veranstaltung beschäftigte sich mit den Farben der Lichtkunst und dabei insbesondere mit dem weißten Licht, das nicht nur in den frühen Arbeit Dan Flavins, sondern nach wie vor in zahlreichen zeitgenössischen Lichtwerken eine Rolle spielt. Kontrovers diskutiert wurde die These einer beginnenden Konvergenz von Kunst und  Werbedesign am Beispiel der Lichträume James Turrells, die möglicherweise nur deshalb so überzeugend plagiiert werden können, weil in ihnen u.U. schon eine werbetaugliche Oberflächenästhetik angelegt ist. Die Teilnehmer*innen waren dann wieder ganz solidarisch, als ihnen Sigrun Appelt, Daniel Hausig und Claudia Schmacke ihr Werk unter dem Aspekt der Bedeutung der Farbe darlegen konnten, sodass das Kolloquium mit einer ebenfalls lebhaften Diskussion zu Ende gehen konnte.

LIFA Kolloquium IV
Universität für angewandte Kunst Wien
Konzept: Brigitte Kowanz und Michael Schwarz 
6. bis 8. April 2016

Nach den guten Erfahrungen mit der Einführung von Rahmenthemen wurde für das Kolloquiums IV das Thema Lichtkunst und Architektur formuliert. Indem aus der Perspektive einer Architekturtheoretikerin,  eines Architekten, einer Kuratorin und eines Künstler/Architekten das Verhältnis dieser beiden Gattungen behandelt worden war, ergaben sich schon in der unmittelbar anschließenden, vor allem aber in der abschließenden Diskussion überraschende Einsichten in die komplexe Abhängigkeit von Licht(Kunst) und überbautem Raum. Unter Update LIFA referierte das Team über LIFAresearch, die sich bei der Aufnahme ins Archiv inzwischen abzeichnenden Standards und gaben Anleitung zum Archivieren selbst. Erneut deutlich wurde die Dringlichkeit der Einrichtung einer Stelle für die Verwaltung der bislang erfassten Positionen, die Ergänzung der Einträge durch die Korrekturen der Künstler*innen, die Koordination der temporär tätigen Studierenden und die Organisation der überaus wichtigen Kolloquien.

LIFA Kolloquium III
Hochschule für Bildende Künste Saar
Bettina Pelz und Daniel Hausig
6. und 7. November 2015

Im Mittelpunkt des dritten Kolloquiums stand der fachliche Austausch zu den Aspekten Farbe und Raum sowie zur Forschung mit einem besonderen Bezug zu Licht in der Bildenden Kunst. Auf der Grundlage moderierter Podiumsgespräche wurde die Diskussion im Kollegium und mit dem anwesenden Publikum genutzt, um weiterführende Fragestellungen zu erreichen. Vorgestellt werden konnte eine Betaversion von LIFAresearch. Es wurde deutlich, dass die Arbeit daran enorm sein wird und nur durch die Einrichtung einer Stelle bewältigt werden kann.Angeregt wurde die Übernahme bestehender Archive, die Verknüpfung mit existierenden Datenbanken; nachträglich vorgeschlagen wurden (nach Einladung) das Ausfüllen der Masken durch die KünstlerInnen und die Einführung von Pflicht- und Zusatzfeldern. Unbestritten im Plenum war die Notwendigkeit eines solchen Archivs, um die Akzeptanz der Lichtkunst insgesamt zu erhöhen und den Kanon der Positionen zu erweitern. 

LIFA Kolloquium II
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 
Konzept: Bettina Catler-Pelz und Roland Greule
20. Februar 2015

Das zweite Kolloquium fand im Rahmen des Lichtcampus, einem interdisziplinären Treffen von Hochschulen und Unternehmen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg statt. Auf dem halbtägigen Programm standen die Vorstellung und Diskussion verschiedener Hochschulprojekte, die Verabredung zu dem gemeinsamen Forschungsprojekt LIFAresearch und die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen im Internationalen Jahr des Lichts 2015. Das nächste Kolloquium, erneut an der HBKsaar, sollte stärker inhaltlich ausgerichtet sein und auf verschiedenen Panels grundsätzliche Fragen künstlerischer Arbeiten mit Licht behandeln.

LIFA Kolloquium I
Hochschule für Bildende Künste Saar
Konzept: Bettina Catler-Pelz und Daniel Hausig
12. und 13. Juni 2014

Beim ersten Kolloquium hatten Daniel Hausig und Bettina Catler-Pelz zu einem Tischgespräch an die Hochschule für Bildende Künste Saar geladen. In kollegialer Gesprächsrunde wurde über die zunehmende Relevanz von Licht als Material und Medium in der zeitgenössischen Kunst diskutiert. Zusammengekommen waren KünstlerInnen, Kunsthistoriker und Kunstvermittler, die sich in ihrer Lehre und/oder Forschung mit dem Einsatz von Licht auseinandersetzen. Ziel war es, eine Diskussion darüber anzustoßen, ob und wie sich diese Entwicklungen an Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum wiederfinden und ob relevante Positionen eventuell in einem Archiv erfasst werden können. 

 

 

 

 

 

 

 



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