Light in Fine Arts | LIFA

Das Projekt LIFAresearch  wird derzeit redigiert. Das Archiv ist angelegt als eine netzbasierte Datenbank mit dem inhaltlichen Schwerpunkt auf Licht in der Bildenden Kunst. Bereitgestellt wird eine Archivstruktur, die eine Vielzahl qualitativer und quantitativer Auswertungen aktueller und historischer Positionen der internationalen Lichtkunst ermöglicht. Die im Archivsystem erfassten und gespeicherten Ressourcen sind im Rahmen der urheberrechtlichen Bestimmungen ausschließlich für nicht kommerzielle, private und/oder wissenschaftliche Nutzung verfügbar. Das Bildmaterial  kann nur über eine kostenlose Registrierung eingesehen werden. Die Autor*innenschaft und ggf. vorherige Veröffentlichungsquellen werden beim Abruf von Bild- und Textressourcen angezeigt. 


LIFA (Light In Fine Arts) 
Forschungsnetzwerk für Licht in der Bildenden Kunst
hier: Die Kolloquien

LIFA versteht sich als ein Projekt unter kooperierenden Institutionen und HochschullehrerInnen, die das Konzept einer Infrastruktur zur Lichtforschung entwickeln und umsetzen wollen. Lichtkünstlerische Positionen sollen nach wissenschaftlichen Standards erfasst, international vergleichbar und in der Datenbank LIFAresearch sichtbar gemacht werden. Sowohl die Relevanz von Licht im Œuvre von zeitgenössischen KünstlerInnen wie auch wichtige Arbeiten der lichtkünstlerischen Pioniere des letzten Jahrhunderts sollen durch dieses Forschungsprojekt erfasst, vermittelt und in thematischen Zusammenhängen bewertet werden. Allen Kooperationspartnern soll die Datenbank für Lehre, Forschung und Recherche zur Verfügung stehen. Ein Prototyp der nichtkommerziellen Plattform wurde auf dem LIFA Kolloquium III im November 2015 am Experimental Media Lab –xm:lab der Hochschule der Bildenden Künste Saar vorgestellt. Zur Weiterentwicklung des Projekts veranstaltet das Forschungsnetzwerk regelmäßig Kolloquien – bislang fünf, das sechste findet in Kürze statt.

LIFA Kolloquium VI
Lichtkunst und kuratorisches Handeln

Eine Veranstaltung der Hochschule der Bildenden Künste Saar und der Stadt Braunschweig in
Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Konzeption: Daniel Hausig, Anja Hesse und Michael Schwarz
Ort: HBK Braunschweig, Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig
25./26. Oktober 2018

Programm
25. Oktober 2018, 15.00 Uhr
Panel I: Künstler*innen und Kuratoren*innen
Lässt sich auch auf dem Feld der Lichtkunst eine zunehmende Dominanz der Kuratoren ausmachen? Kuratoren sollten »Sorge tragen«, sich um die Kunstwerke sorgen, manche – so der Verwurf – entwickeln jedoch einen Hang zum KuratorenKünstler. Hat das veränderte Rollenverständnis Konsequenzen für die Kunst? Welche Erwartungen haben die kuratierten Künstler*innen? Gerade die Lichtfestivals setzen auf Überwältigung durch bewegten Bilder und viel Licht, oft fehlt den dort gezeigten Werken der Ortsbezug. Gleichwohl nutzen viele die Aura des gewählten oder zugewiesenen Ortes. Welche Gegenpositionen gibt es? Und ev. welche konstruktiven Schnittmengen?
Statements von Joachim Fleischer, Daniel Hausig, Andrea Domesle, Max Sudhues
Moderation: Anja Hesse
18.00 Uhr
Vortrag: Vera Lauf, Well Connected – Kuratorisches Handeln und Praxen des Sammelns

Panel II: Parameter des Forschens, Kuratierens, Sammelns und Bewahrens
26. Oktober 2018, 10.00 Uhr
In den Statements sollte deutlich werden, welche Parameter gelten, wenn im Mittelpunkt der Anstrengungen der Kunsthistoriker*innen, Kuratoren*innen, Sammler*innen, Museumsleiter*innen das Kunstwerk steht und welche gesellschaftlich/politischen Bedingungen für Werke der Lichtkunst eine Rolle spielen. Welchen Einflüssen, Abhängigkeiten, Brechungen sind diese (idealen) Parameter ausgesetzt? Lassen sich Tendenzen ausmachen? Reagieren Künstler*innen zunehmend auf von ihnen angenommene oder direkt eingeforderte Parameter?
Statements von Julia Otto, Danica Dakić, Anja Hesse, Helga Griffiths
Moderation: Michael Schwarz

Panel III: Kuratorische Praxis
26. Oktober 2018, 14.30 Uhr
Wo liegen bei den Teilnehmern die konzeptionellen, ästhetischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen und politischen Maßstäbe ihres kuratorischen Handelns? Welche Abhängigkeiten lassen sich beschreiben? Wie gehen wir um mit dem zunehmenden Aufmerksamkeitsverlangen, dem Unwesen der Kommerzialisierung, der Instrumentalisierung der Lichtkunst im Öffentlichen Raum? Welche Tendenzen sind zu erkennen? Hin zu mehr Licht? Oder brauchen wir mehr Langsames Licht (Siegrun Appelt)?
Statements von Hendrik Wendler, Ronald Ramakers, Ingo Bracke, Siegrun Appelt
Moderation: Andreas Bee
16.30 Uhr
Ausblick: Daniel Hausig, Michael Schwarz

 

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